Alles aus dem Haus
Kein Zukauf, keine Convenience. Teige, Füllungen und Kuvertüren entstehen in unserer Backstube, jeden Tag, ab vier Uhr früh.
Ein Haus, eine Backstube, drei Generationen. Und eine Vitrine, die jeden Morgen anders aussieht.
Wilhelm Falck lernte sein Handwerk in Wien, seine Frau Grete führte den Verkauf. In den Achtzigern übernahm Sohn Robert und brachte die französische Schule mit: Blätterteig, Ganache, Geduld.
Seit 2014 führt Helene Falck das Haus. Sie hat das Café um sechs Tische erweitert, die Rezeptbücher ihres Großvaters digitalisiert, und die Prinzregententorte exakt so gelassen, wie sie 1962 war.
Verändert hat sich viel. Der Anspruch nicht: Es kommt nichts in die Vitrine, was nicht im Haus entstanden ist.
Kein Zukauf, keine Convenience. Teige, Füllungen und Kuvertüren entstehen in unserer Backstube, jeden Tag, ab vier Uhr früh.
Aprikosen im Juli, Quitten im Oktober. Die Karte folgt dem Markt, nicht umgekehrt. Erdbeeren im Januar gibt es woanders.
Was abends übrig bleibt, holt die Nachbarschaftshilfe ab. Seit 2019 sind das im Schnitt zwei Bleche pro Woche, Tendenz sinkend, weil wir besser planen.
Konditormeisterin · Inhaberin
Enkelin des Gründers, Meisterbrief 2011, Wanderjahre in Lyon und Kopenhagen. Entscheidet über jede neue Sorte, und streicht mehr, als sie aufnimmt.
Chocolatière
Kam 2017 aus Bordeaux, eigentlich für ein halbes Jahr. Verantwortet Pralinen, Glasuren und alles, was temperiert werden muss.
Konditor · Feingebäck
Gelernt im Haus, geblieben aus Überzeugung. Sein Croissant-Teig ruht 48 Stunden, daran ist nicht zu rütteln.
Café-Leitung
Führt das Café seit 2021. Hat die Kaffeekarte auf eine Giesinger Rösterei umgestellt und die Sonntagsschicht zur beliebtesten im Haus gemacht.
Hackenstraße 9, zwischen Sendlinger Tor und Marienplatz. Dienstag bis Sonntag, montags ruht der Ofen.